Grenzen im Wald
Ist eine "Vermessung" im Wald für den Waldbesitzer erschwinglich?

Grenzstein im Wald

Immer häufiger werden unsere Revierförster von Waldbesitzerinnen und Waldbesitzern gebeten, Ihnen beim Auffinden von Grundstücksgrenzen/Grenzsteinen behilflich zu sein. Der verständliche Wunsch kann jedoch von der Bayerischen Forstverwaltung nicht erfüllt werden. Zuständig ist hierfür in den Landkreisen Kulmbach/Kronach das staatliche Amt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Kulmbach.

Finden Sie an Ihrer Grundstücksgrenze die Grenzsteine nicht, können Sie dort eine Grenzfeststellung, Grenzwiederherstellung oder Grenzermittlung beantragen. Anträge nehmen aber auch die örtlichen Feldgeschworenen oder die Gemeinde entgegen.

Nähere Informationen finden Sie auch unter:

Vorteile für Waldbesitzer

Vielfach ist eine Neuvermessung und Abmarkung nicht erforderlich. Oft sind Grenzsteine vorhanden, die jedoch nicht mehr aufgefunden werden. In diesem Fall sollte der Waldbesitzer zunächst auf die Grundstücksnachbarn und/oder die örtlichen Feldgeschworenen zugehen.

Der Freistaat Bayern erkennt an, dass ein öffentliches Interesse an klaren Grenzen und dem Rechtsfrieden besteht und dass im Wald andere Wertverhältnisse gegeben sind. Daher werden Waldbesitzern verschiedene Vorteile eingeräumt. Schließen sich beispielsweise mehrere Waldeigentümer zusammen (Gesamtfläche für einen Sammelantrag mindestens 20 ha) und stellen einen Antrag bei der örtlichen Waldbesitzervereinigung oder der Gemeinde, lassen sich die Gebühren beispielsweise für eine aufwendige Grenzfeststellung erheblich senken.

Weitere Informationen

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite des Waldbesitzerportals: