Initiative Zukunftswald
Engagierte Waldbesitzer in Ludwigschorgast ausgezeichnet

Dr. Schmidt überreicht Dr. Heinl die Urkunde. Mit Bürgermeisterin Frau Leithner-Bisani und Revierleiterin Frau Mörtlbauer.

Urkundenübergabe (v. l.): Dr. Schmidt, Dr. Heinl, Bürgermeisterin Leithner-Bisani und Revierleiterin Frau Mörtlbauer

Bei einem gut besuchten Informationsabend des Bayerischen Bauernverbandes zum Thema "Hilfe für den Frankenwald" wurde die Familie Heinl mit einem attraktiven Sachpreis geehrt.

Waldbesitzer, die sich besonders engagieren, werden seit diesem Jahr vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Kulmbach besonders geehrt. "Mit dieser Ehrung wollen wir Personen herausheben, die sich intensiv um ihren Wald kümmern und auch in schwierigen Situationen vorbildlich und engagiert zu Werke gehen", so Dr. Michael Schmidt, Leiter des AELF Kulmbach.

Der Familie Heinl ist es gelungen mit viel Fleiß und Herzblut einen neu erworbenen Wald fit zu machen für die Zukunft. Gerade entlang der Fränkischen Linie, die sich im Landkreis Kulmbach von Himmelkron bis Seibelsdorf erstreckt, ist diese Aufgabe nicht leicht. "Wir sehen, was der Klimawandel in den letzten beiden Jahren bei uns angerichtet hat. Jetzt wieder junge Bäume zu pflanzen, ist auch ein Dienst an der Gesellschaft. Gerade wenn es ganz schwierig ist – und das ist es in Ludwigschorgast - muss man diese Arbeit auch einmal herausstellen", so Dr. Schmidt bei der Preisverleihung. Der Gutschein in Höhe von 300,00 € kann im Forstbedarfshandel eingelöst werden.

Zukunft des Waldes in Ludwigschorgast

Kahlflächen nach Borkenkäfer am Steilhang

Kahlflächen nach Borkenkäfer am Steilhang

In ihrem anschließenden Vortrag ging die örtliche zuständige Revierleiterin, Frau Mörtlbauer auf die Herausforderungen in Ludwigschorgast ein. Um auch künftigen Generationen Wälder zu hinterlassen, die uns Schutz vor Erosionen oder sauberes Trinkwasser liefern, muss jetzt gehandelt werden.

Die vielen Zuhörer zeigten sich interessiert, wie man junge, klimatolerante Forstpflanzen vor Verbiss schützen kann oder welche staatlichen Fördermöglichkeiten es gibt. Auch Waldbegänge zum Thema Verbiss durch Rehwild und eine intensivere Beratung vor Ort wurden von der engagierten Försterin angeboten.