Wirsberg
Sechsklässler pflanzen blühenden Wald

Schüler beim Pflanzen

Schüler bei der Arbeit auf der Kahlfläche

Schon seit 27 Jahren gehen die Schüler der Carl-von-Linde-Realschule im Rahmen der „Umweltaktionstage“ mit dem Förster in den Wald, um das Ökosystem Wald näher kennen zu lernen. Dieses Jahr sponserte der Landkreis Kulmbach Busse, um die Schulklassen nach Wirsberg zu bringen, wo die Schüler bei einer Pflanzaktion mithalfen ehemalige Borkenkäferflächen wieder aufzuforsten.

Der Gemeindewald Wirsberg ist besonders betroffen von den Auswirkungen der letztjährigen Dürre und der aktuellen Borkenkäfermassenvermehrung. So sind seit letztem Jahr mehrere große Kahlflächen entstanden. Die alten Waldbestände, vorrangig bestehend aus Fichte, sind zum großen Teil abgestorben und mussten gefällt werden. Die Realschüler sahen vor Ort hautnah die Auswirkungen der Trockenheit und halfen gleich mit, einen neuen Wald für die Zukunft zu pflanzen.
Kernbeisser

Kernbeisser auf blühendem Waldbaum

Tatkräftige Unterstützung und Informationen bekamen die Schülerinnen und Schüler von den zuständigen Förstern.
Die Diskussionen über das Insektensterben nahm das zuständige Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten zum Anlass, um mit den Schüler/innen blühende Strauch- und Baumarten, wie zum Beispiel Linde, Spitzahorn, Vogelkirsche, Elsbeere und Pfaffenhütchen zu pflanzen.

Großer Vorteil dieser Arten: Sie gelten auch bei steigenden Temperaturen als besonders geeignet in unserer Region und sind besonders attraktiv für viele Insekten- und Vogelarten.
Schüler bei Pflanzarbeiten

Schüler beim Äste aufräumen

Bevor die Schüler/innen aber loslegen konnten, mussten zunächst Äste und verbliebene Stammteile auf große Haufen aufgetürmt werden, damit man auf der Fläche überhaupt pflanzen konnte. Anschließend setzten sie insgesamt fast 500 Bäumchen.

Belohnt wurden die Schülerinnen und Schüler dafür mit einer kleinen Brotzeit und noch ein paar Waldaktionsspielen auf dem Rückweg.